Über mich

Wer bin ich?

Ich bin Aurel Chiper, 19 Jahre alt und komme aus Stallikon, Zürich. Als Schweizer Eisschnellläufer durfte ich die Schweiz in den vergangenen drei Jahren auf der internationalen Junioren-Bühne repräsentieren. In der kommenden Saison 2026/27 werde ich voraussichtlich mein Debüt auf der grössten Shorttrack-Weltbühne, der World Tour, feiern. Zusätzlich werde ich die Schweiz weiterhin im Longtrack in der U23-Kategorie vertreten. Dank meines erfahrenen Trainerteams bin ich bestens aufgehoben und bereit, neue Herausforderungen anzunehmen sowie meine sportlichen Leistungen und meinen Charakter auf ein nächstes Level zu heben.

Meine Wurzeln AUf Dem Eis.

Seit ich ein kleiner Junge bin, habe ich viel Zeit in der Eishalle verbracht. Mein Vater war Eiskunstläufer und durfte zweimal an Olympischen Spielen teilnehmen. Auch meine Mutter war im Eiskunstlaufsport tätig, und meine Schwester betrieb intensiv Eiskunstlaufen. Es war deshalb nur natürlich, dass auch ich mit dem Eiskunstlaufen begann. Dabei wurde ich Nachwuchs-Schweizermeister sowie im Alter von 14 Jahren Dritter an der Junioren-Schweizermeisterschaft. Im Jahr 2022 erlitt ich sportbedingt eine Stressfraktur im Rücken, was mich dazu brachte, das Eisschnelllaufen auszuprobieren – eine neue Leidenschaft, die bis heute geblieben ist.

Ausbildung

Ich habe die K&S Sekundarschule in Zürich besucht, um meine sportlichen Ambitionen zu unterstützen. Danach startete ich eine KV-Ausbildung an der United School of Sport. Nach zwei Jahren schulischer Ausbildung begann ich mein Praktikum bei der SIX Group AG, der Schweizer Börse. Im Sommer 2026 durfte ich meine Ausbildung erfolgreich beenden. Aus dieser Erfahrung konnte ich viel lernen und für meine sportliche Karriere mitnehmen.

Zukunftspläne

Künftig möchte ich weiterhin Eisschnelllaufen auf einem hohen Niveau betreiben und mich für die Olympischen Spiele 2030 qualifizieren. Zusätzlich möchte ich zu den Top-Athleten gehören und um den Sieg mitfahren.

Neben den sportlichen Ambitionen möchte ich zudem die BMS nachholen und künftig ein Studium erfolgreich abschliessen.

TRAINING

AusdauerTraining

Beim Eisschnelllaufen braucht man nicht nur Kraft, sondern auch eine sehr gute Ausdauer. Um diese zu erhalten, verbringe ich viel Zeit auf dem Fahrrad und mache dabei viel strukturiertes Training wie Intervalle und Tempoeinheiten. Diese Einheiten helfen mir, meinen Körper an hohe Belastungen zu gewöhnen. Besonders wichtig ist es, sowohl die Grundlagenausdauer als auch die Fähigkeit zu trainieren, kurze intensive Belastungen mehrfach zu wiederholen, da ein Rennen genau das verlangt. So bin ich am Ende eines Rennens noch in der Lage, mein Tempo hochzuhalten oder sogar zuzulegen.

EIstraining

Auf dem Eis übe ich sehr viel an meiner Technik. Nur dort lerne ich den richtigen Schlittschuhschritt, wie man die Kurven gut fährt und wie ich beschleunige, um ein Überholmanöver zu starten. Die Kurven sind besonders schwer, weil man dabei das Gleichgewicht halten muss. Mit viel Übung auf dem Eis werden die Bewegungen immer besser und automatisch. Neben viel technischem Fokus auf dem Eis sind auch harte Intervalle und Tempoeinheiten Teil des Trainings.

Krafttraining

Starke Beine sind beim Eisschnelllaufen sehr wichtig. Die Muskeln in Oberschenkel, Waden und Po brauchen viel Kraft für den Abdruck bei jedem Schritt. Deshalb trainieren die Läufer oft Kniebeugen und Sprünge. Auch ein starker Bauch und Rücken helfen, in der gebückten Haltung stabil zu bleiben. Ohne Krafttraining fehlt die Power für schnelle Starts und lange Strecken.