Junioren WM Shorttrack

Die Junioren-WM in Salt Lake City war bereits seit Anfang der Saison ein grosses Ziel in meinen Augen. Ich hatte entsprechend eine sehr gute Vorbereitung und zeigte gute Leistungen im Training. Bevor die Schweizer Delegation in die Vereinigten Staaten reiste, trainierte ich ein letztes Mal in Lausanne. Wir flogen von Genf nach Newark und von dort nach Salt Lake City. Dort wurden wir bereits von Werbung für die Olympischen Spiele im Jahr 2034 willkommen geheissen, was mich noch ein bisschen mehr motivierte. Gut angekommen, gingen wir direkt ins Hotel und danach eine Runde joggen, um den Jetlag zu überbrücken.

Wir reisten etwas früher nach Salt Lake City, um uns an die Höhe zu gewöhnen und ein bisschen mehr auf dem Eis trainieren zu können. Die Eishalle in Salt Lake City ist dafür bekannt, eine der schnellsten Eisflächen der Welt zu sein. Dadurch war ich bereits im Voraus motiviert, neue Bestleistungen zu bringen und mich mit anderen Athleten zu messen. Bereits im ersten Training merkte man, dass das Eis im Vergleich zur Schweiz auf einem ganz anderen Level ist. Wortwörtlich musste man sich kaum anstrengen, um schnelle Rundenzeiten zu erzielen.

Grundsätzlich waren meine Trainings sehr gut. Ich zeigte sehr gute Leistungen und fühlte mich entsprechend bereit für die Rennen. Leider hatte ich erneut Probleme, gut in die Rennen zu finden. Erst in den Repechage-Rennen zeigte ich meine besten Leistungen und konnte über alle Distanzen neue Bestzeiten aufstellen. Am Ende war ich sehr glücklich mit meinen Leistungen und bin davon überzeugt, dass ich meine Karriere bei den Junioren mit einer guten Leistung abschliessen durfte.

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